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Nach 4h und 30 Minuten hartem Kampf um die Führung muss der heimische Favorit Alban Lakata den Schweizer Christoph Sauser im allerletzten Abschnitt des Downhills am Fleckalmtrail ziehen lassen: "Silbermedaille habe ich schon eine, es wäre schön gewesen, den Titel drauf zu setzen. Auf meiner Heimstrecke, mit dem Publikum und den vielen  Fans, die für mich da waren, wäre eigentlich alles angerichtet gewesen, aber ich habe es leider nicht durchziehen können. Aber ich bin mir sicher, wenn ich morgen aufwache, werde ich mich auch über Silber freuen", erklärt Lakata: "Das war heute ein Ausscheidungsrennen, mit jedem Anstieg sind weniger Leute in der Spitzengruppe verblieben,  zum Schluss konnten wir auch noch den Kolumbianer abhängen. Da waren wir noch zu zweit. Rad an Rad sind wir in den letzten Downhill und ich habe gewusst, dass ich heute alles riskieren musste, dass heute der Tag sein könnte. Bis zum allerletzten Waldstück war ich an Christophs Hinterrad dran, dort bin ich dann leider weggerutscht und habe genau diese zwei Sekunden verloren, die mir auf der Zielgeraden gefehlt haben um einen Schlusssprint ansetzen zu können. Im Sprint hätte ich vielleicht die Nase vorne gehabt, aber unser Sport ist kein Wunschkonzert." 

Für den Schweizer Christoph Sauser ist es der dritte Weltmeistertitel: "Nachdem ich den Titel im letzten Jahr hergeben musste, bin ich jetzt natürlich überglücklich, ihn hier in Kirchberg wieder zurückerobert zu haben. Alban war heute ein harter Gegner und die  Strecke unheimlich hart." Auf Rang drei landet der KitzAlpBike- Sieger von 2008, der Kolumbianer Leonardo Hector Paez. 

Bei den Damen setzt sich die Norwegerin Gunn Rita Dahle Flesjaa durch: "Die Nummer 40 war heute so etwas wie ein Zeichen. Keiner wollte mir zutrauen, dass ich mit fast 40 Jahren und nach der Geburt meines Sohnes noch einen Titel gewinnen könnte,  jetzt habe ich es mir selbst und allen nochmals beweisen können. Ich kann es kaum fassen!" Auf Platz zwei landete die Britin Sally Bigham, auf Rang 3 die Schweizerin Esther Süss.

Viel Pech hatte Lisi Osl auf ihrer Heimstrecke. Schon früh im Rennen kämpfte die Lokalmatadorin mit einer Reifenpanne, bei der sie viel Zeit liegen lassen musste. Doch die Kirchbergerin konnte sich wieder vorkämpfen, lag zwischenzeitlich sogar auf Rang 7, musste der Langdistanz letztlich aber dennoch Tribut zollen und landete auf Rang 10.

Der 18. KitzAlpBike Marathon endet mit einem neuen Teilnehmer-Rekord,  erstmals wurde die Schallmauer von über 1000 Startern durchbrochen: "Die Mountainbike- WM war ein Erfolg auf ganzer Linie.  Wir sind stolz darauf, dass wir im Brixental eine Marathon WM austragen konnten und freuen uns über das positive Feedback seitens der UCI, der Fahrer und vor allem auch über das super Zuschauerinteresse entlang der Strecke. So  waren z.b. über 1000 Zuschauer an der Feedzone bei der Choralpe mit dabei. Vor allem hat die Marathon WM aber heuer auch enorm viele Hobbybiker angezogen, so dass wir uns erstmals über mehr als 1000 Starter freuen", erklärt OK- Chef Max Salcher.

 



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